Aktuelles

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

wären wir kurz vor den Wahlen und von der Partei mit dem Kanzlerkandidaten aus NRW, würde man uns nach der Lektüre dieser Zeilen womöglich puren Opportunismus unterstellen. Weil wir aber ein Heft für die Kund*innen im Fischhandel schreiben und dazu stets die Mitteilungen der Fischwirtschaft lesen, möchten wir Ihnen den Inhalt der neuesten Meldung zum Thema Klimabilanz nicht vorenthalten:

„Der Fischkonsum müsste aus Klimaschutzgründen um 50 % steigen“, so die Überschrift. Dass im Fisch viele wunderbare Inhaltsstoffe stecken, weiß man ja, dass sein Genuss auch zum Klimaschutz beiträgt, ist uns bisher verborgen geblieben. Die Wissenslücke wollen wir rasch füllen und Sie daran teilhaben lassen.

„Nach wissenschaftlichen Untersuchungen hat wild gefangener Fisch eine günstigere Klimaund Umweltbilanz als die meisten anderen Quellen tierischen Proteins für die menschliche Ernährung. Wenn Fische ihr Leben bis zum Fang im Meer verbringen, ist es nachvollziehbar, dass selbst für bestimmte Gemüsesorten ein höherer Energieaufwand erforderlich ist, womit höhere Klimagas-Emissionen entstehen.“

Und mehr noch: Die Experten der „Planetary Health Diet“ haben festgestellt, dass die vollwertige Ernährung der gesamten Menschheit am besten gelingt, wenn unser Fischkonsum deutlich steigt – manche Autoren raten dazu, täglich 100g Fisch zu essen – und kommen zu dem Schluss, dass die ganze Fischwirtschaft im Rahmen der globalen Veränderungen hin zu unserer klimagerechten Ernährung 50 % mehr Fischprodukte erzeugen und anbieten muss. Na, denn. Nun stehen Sie kurz vor der Wahl!

Mit besonders liebevollen Grüßen,

Antje Blum

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